Richtig glänzen: So findet man die optimale Größe für ein Bewerbungsfoto

Gerade in Deutschland wird auf schriftlichen und elektronischen Bewerbungen noch immer viel Wert auf ein klassisches Bewerbungsfoto gelegt. Dabei strahlt das Bild sehr viel mehr aus als nur das individuelle Aussehen. Auch die Art, wie das Foto geschossen wurde und nicht zuletzt auch wie es in der Bewerbung platziert wurde, lässt Rückschlüsse auf die Arbeitsweise und das Selbstbild des Bewerbers zu. Dieser Text zeigt, in welchen Varianten ein Bewerbungsfoto in die Bewerbung platziert werden kann und welche Größen sich dafür anbieten.

Deckblatt oder Lebenslauf? Zwei Arten, ein Bewerbungsfoto zu platzieren

Bevor man sich fragt, welche Größe Bewerbungsfoto und -mappe haben müssen, muss sich der Bewerber für ein Layout entscheiden. Hier sind zwei Sorten gängig. Eine lässt die Bewerbung umfangreicher und edler aussehen und bietet sich vor allem dann an, wenn der Bewerber schon eine ganze Reihe Qualifikationen vorzuweisen hat oder sehr viele Unterlagen mitschicken möchte. Die andere ist besser geeignet für schlanke Kurzbewerbungen, wie sie zum Beispiel gefordert sind, wenn die Ausschreibung nur die „wichtigsten“ Unterlagen verlangt.

Methode 1: Bewerbungsschreiben mit Deckblatt und Foto

Dieses Bewerbungslayout besteht aus einem klassischen Anschreiben, auf dass die Bewerbungsunterlagen wie in einer gesonderten Mappe folgen. Nach dem Anschreiben blättert der Leser zunächst auf ein Deckblatt um, dass zum Beispiel den Titel „Bewerbungsunterlagen“ trägt. Hier sollte eine Übersicht über die angehängten Dokumente zu finden sein. Bei dieser Methode bietet es sich an, auf das Deckblatt gleich ein Bewerbungsfoto zu platzieren. Es sollte dann im Lebenslauf nicht noch einmal auftauchen.

Da das Deckblatt viel mehr Platz bietet als ein Lebenslauf, kann das Bild hier ruhig etwas größer ausfallen und muss nicht den Normen eines Passfotos entsprechen. Achtung: Wer sich für ein größeres Bild entscheidet, sollte auch sichergehen, dass die Qualität des Bildes sowie der Druck das auch hergeben. Niemand möchte ein verpixeltes Bewerbungsbild sehen.

Methode 2: Bewerbungsschreiben mit Foto im Lebenslauf

Wer sein Foto in den Lebenslauf einlässt, braucht es nicht ein zweites Mal auf einem Deckblatt vorzeigen – überhaupt stellt sich bei dieser Variante die Frage, ob überhaupt ein Deckblatt benötigt wird, wenn die dahinter zusammengestellten Unterlagen womöglich überschaubar sind. Für das Foto im Lebenslauf sollten die klassischen Maße eines Passfotos verwendet werden. Ein Passfoto ist üblicherweise 4,5 Zentimeter lang und 3,5 Zentimeter breit. Kleinere Abweichungen von diesen Maßen sind erlaubt, das Format sollte sich jedoch wegen des geringen Platzes auf dem Lebenslauf nicht ändern. Ein breites Querformat für das Foto im Lebenslauf ist unangebracht.

Unter Umständen können natürlich auch beide Varianten miteinander kombiniert werden. Dann sollte jedoch darauf geachtet werden, dass nicht zwei identische und zudem formatgleiche Bilder verwendet werden. Wer seine Bewerbungsfotos in unterschiedlichen Schnitten zur Hand hat, kann auch ein großformatiges Bild im Deckblatt und einen Passfoto-Zuschnitt im Lebenslauf verwenden.